Vorlesewettbewerb an der Solgrabenschule

Die Bestplatzierten mit der Jury

Nach mehrwöchiger Vorbereitung fand kürzlich der diesjährige Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen der Solgrabenschule statt. Als Schulsiegerin ging Lea Selina Mutzenberger aus der Klasse 6d hervor, die mit ihrem Vortrag aus „Harry Potter und der Stein der Weisen“ nicht nur die Jury, bestehend aus vier Lehrkräften, sondern auch die übrigen Schülerinnen und Schüler begeisterte.

In den Wochen vor dem Vorlesewettbewerb wurde dieser in allen sechsten Klassen im Rahmen des Deutschunterrichtes vorbereitet. Ausgehend von den Lesevorlieben der Schülerinnen und Schüler konnten diese ein persönliches Lieblingsbuch auswählen. Die Unterrichtsgestaltung orientierte sich damit ganz an den Lesevorlieben der Schülerinnen und Schüler, was nicht nur das Unterrichtsgeschehen positiv bereicherte, sondern auch in ganz besonderer Weise die Vorlieben der jungen Leserinnen und Leser berücksichtigte. Gemeinsam mit ihren Deutschlehrern wählten die motivierten Pennäler eine besonders spannende Textstelle aus ihren Lieblingsbüchern aus und bereiteten diese für das Vorlesen vor. Gerade das gemeinsame Lesen innerhalb der Klassen bereitete allen sichtlich Freude und so manch ein Lesemuffel verwandelte sich in eine echte Leseratte. In Klassenentscheiden wurden schließlich die jeweiligen Klassensieger und Klassensiegerinnen ermittelt.

Im Rahmen des Finales lasen die acht Gewinner und Gewinnerinnen der vier sechsten Klassen erneut ihre vorbereitete Textstelle vor. Angefeuert durch das begeisterte Publikum, bestehend aus den Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Klassen, meisterten alle Teilnehmer diese Aufgabe hervorragend.  

Zweit- und Drittplatzierte waren Jan Oesteritz und Lorena Agosta beide aus der Klasse 6b. Auch die übrigen Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhielten einen Schokonikolaus für ihre Leistungen sowie die Weihnachtskarten der Sograbenschule. Die Schulsiegerin wird im Frühjahr die Schule auf Kreisebene vertreten.

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Tag der offenen Tür an der Solgrabenschule

Schüler des 5. Jahrgangs mit Bastelarbeiten

„Gemeinsam Schule leben  -  Zukunft gestalten“, unter diesem Leitgedanken präsentierte sich die Solgrabenschule am vergangenen Samstag am Tag der offenen Tür. Neben der räumlichen Modernisierung und der Nachmittagsbetreuung zeigte die Schule vor allem die Veränderung der pädagogischen Grundausrichtung. Besonders die helle und freundliche Gestaltung der gesamten Schule mit den Räumen der interaktiven Whiteboards und den gut ausgestatteten Fachräumen sowie die pädagogische Ausgestaltung der verschiedenen Fachbereiche beeindruckten viele Besucher. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen hatten mit ihren Lehrkräften und den Schulsozial-pädagogen spannende Experimente und wissenswerte Projekte vorbereitet, welche  sie Eltern und interessierten Besuchern präsentierten.  Zu den Programmpunkten zählten die Hauptfachbereiche mit den Fächern Deutsch, Mathematik und Moderne Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Spanisch), die ihren Schwerpunkt auf der Darstellung der methodischen Vielfalt und der Ausrichtung auf Kompetenzorientierung legen. Praxisnahe Demonstrationen in den Fachbereichen Werken und Textiles Gestalten verdeutlichten einmal mehr die handlungsorientierten Schwerpunkte. Der Fachbereich Informatik zeigte mit dem Unterrichtsfach Digitale Schultasche (DIS) welches Konzept die Solgrabenschule mit der kontinuierlichen Ausrichtung zum Erwerb des Europäischen Computerführerscheins verfolgt.  Der absolute Publikumsmagnet war jedoch die Präsentation der  Mittelstufenform in der Aula.

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In Bad Nauheim wird Glück unterrichtet

Glück kann man lernen?!

Die Suche nach dem Glück kostet Zeit. Zeit, fünf Minuten am Tag Sachen zu machen, die glücklich machen. Der Bad Nauheimer Lehrer Marc Englert weiß, wie das geht; er unterrichtet Glück.

Das Glück ist nicht am Ende des Regenbogens zu finden. Glück kann man selber in sich finden, wenn man sucht und genau hinschaut. Irgendwann im Leben ist jeder auf der Suche nach dem Glück: Geld, eine funktionierende Beziehung, eine tolle Reise – was ist Glück eigentlich? Literaten und Philosophen versuchen seit jeher, diese Frage zu beantworten. Einer, der es mittlerweile weiß, ist Marc Englert. Er ist Lehrer an der Bad Nauheimer Solgrabenschule.

Er fand: Glück muss Unterrichtsfach werden. Dafür hat er sich eingesetzt und unterrichtet das Fach seit vier Jahren zusammen mit drei Kollegen. Es nützt. Den Schülern, den Lehrern und auch den Eltern. Das weiß Englert und bekam jetzt noch einen wissenschaftlichen Beweis dafür: Eine Studentin der Uni Gießen hat in ihrer Bachelor-Arbeit die Arbeit der »Glückslehrer« ausgewertet und ist zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen.

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Gedenkfeier zur Reichspogromnacht an der Solgrabenschule

Gemeinsam gedenken - gemeinsam gegen rechts

„Extrablatt!“, „Boykottiert jüdische Geschäfte!“, „Die Synagogen brennen!“ Mit diesen Ausrufen in der Rolle von Zeitungsjungen im Jahr 1938 leiteten Adrianna, Angélique und Leonie die Gedenkfeier zur Reichspogromnacht ein, die sich in diesem Jahr zum 8o. Mal jährte. Die drei Schülerinnen gehören zur Geschichts-AG von Lehrerin Kristin Bode, die zwei Wochen zuvor Orte jüdischen Lebens und Sterbens in Krakau und die Gedenkstätte in Auschwitz-Birkenau besucht hatten (s. Bericht Wetterauer Zeitung vom 9.11.2018).

Der Einladung zur Gedenkfeier an der Solgrabenschule letzten Freitag waren zahlreiche Gäste gefolgt, darunter der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Bad Nauheim, Herr Manfred de Vries, Frau Kerstin Eisenreich von der Stadt Bad Nauheim, Frau Petra Albrecht-Vogt von der Christlich-Jüdischen Gemeinde, Herr Dr. Peter Noss als Vertreter der Kirchen der Stadt Bad Nauheim und Frau Brigitte Faatz.

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Solgrabenschüler besuchen die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

Die teilnehmenden Schüler im Museum

„Wird ein Besuch im Konzentrationslager Auschwitz euer Leben verändern?“

Diese Frage stellte Lehrerin Kristin Bode den 40 Neunt- und Zehntklässlern ihrer Geschichts-AG zum Thema „Verfolgung und Holocaust“, in der die Schüler auf eine Studienreise nach Krakau und Auschwitz vorbereitet wurden. In der AG konfrontierte Kristin Bode ihre Schüler mit den Gräueltaten der Nationalsozialisten, die letztendlich in einem der schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte endeten: der Ermordung von etwa 1,5 Millionen Männern, Frauen und Kindern, die meisten davon Juden aus verschiedenen Ländern Europas.

Ausgangspunkt war die Tatsache, dass immer weniger Jugendliche über die Gräueltaten der Nazis informiert sind. Sie kennen den Namen „Hitler“ und „Begriffe wie „Konzentrationslager“ und „Holocaust“, doch wissen die Wenigsten, was damals passierte. Jedoch sind die Jugendlichen von heute die Erwachsenen von morgen, die antidemokratische Strömungen erkennen und sich für eine Zukunft in Freiheit und Demokratie ohne Hass einsetzen sollen. Dies zu erkennen und den Schülern ihre Rolle in der Gesellschaft klar zu machen, war und ist ein erklärtes Ziel von Kristin Bode.

Die Studienfahrt führte die Schüler der Solgrabenschule in Krakaus Altstadt, in das jüdische Viertel Kazimierz und das jüdische Getto. Trauriger Höhepunkt der Reise war der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau.

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