Die aktuellen Praktikumszeiträume im nächsten Schuljahr (!) sind:

9PB 25.09.2017 bis 06.10.2017
8MB/PB 23.10.2017 bis 03.11.2017
9MB 12.03.2018 bis 23.03.2018

Bei Fragen bitte an euren Klassen-/AL Lehrer oder Herrn Heege vom BSO Team wenden.

Berufsorientierung in der Mittelstufenschule

Unser Leitsatz:

Praxis-, Berufs- und Studienorientierung sind Prinzipien unseres Unterrichts, gleichzeitig sorgen wir dafür, dass Schülerinnen und Schüler den höchstmöglichen Abschluss erreichen.

Das Berufsorientierungsteam besteht aus drei Kollegen: Herr Gleichner, Herr Arndt und Herr Heege.
Das Berufsorientierungsteam besteht aus drei Kollegen:
(von li nach re) Herr Stefan Gleichner, Herr Hendrik Arndt und Herr Oliver Heege.

Damit beinhaltet die Berufsorientierung die Förderung der Kompetenz, die eigene Berufsbiografie sinnvoll vorzubereiten und zu gestalten. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre individuellen Fähigkeiten kennenlernen und erweitern. Wir orientieren uns an den Standards der hessenweiten Strategie OloV (Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule-Beruf).

Der berufsbezogene Unterricht im praxisorientierten und auch im mittleren Bildungsgang stellt eine Vielzahl möglicher Berufsfelder mit allen noch zu erreichenden Schulabschlüssen vor. Ziele und Perspektiven einer künftigen Berufsvorstellung geben Motivation, sich aktiv den schulischen Anforderungen zu stellen.

Wir kooperieren eng mit der Arbeitsagentur Gießen, dem Arbeitskreis Schule Wirtschaft und der Industrie und Handelskammer Mittelhessen. Des Weiteren sind wir im „I am MINT- Projekt“, welches ein zusätzliches Netzwerk mit metallverarbeitenden Betrieben darstellt. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Geschäftsverteilungsplan der Berufs- und Studienorientierung an der Solgrabenschule

Herr Gleichner Herr Heege Herr Arndt
Kooperation Schule-Arbeitsagentur I am Mint Bewerbungsworkshop
Kompo 7 Betriebsbesichtigungen Kompo 7
AL-Fachleitung Ansprechpartner Betriebspraktika SchuleWirtschaft
AL-Curriculum BSO -Curriculum Kooperation Bildungswerk der hessischen Wirtschaft
Berufswahlpass   Wirtschaftskontakte
BSO-Curriculum   Berufswahlpass

Kooperation BSG – Herrn Arzheimer

Verbindlicher Leitfaden zum Berufspraktikum

1. Zeitlicher Überblick

2. Bewerbungsstandards

  • Schriftliche Bewerbung mit: Anschreiben, tabellarischer Lebenslauf und Kopie vom letztem Zeugnis.

3. Praktikumsbericht

  • Hierzu gibt es bereits bewährte schuleinheitliche Vorgaben.

Bitte Formular BP 8 – Anforderungen Praktikumsbericht - beachten.

4. Kooperationspartner

  • Mit folgenden Arbeitgebern hat die Solgrabenschule Kooperationen zur Durchführung von Praktika (Stand Dez. 2016). Die Liste unterliegt permanenten Veränderungen, bitte beim BSO Team informieren. Wichtig: Es gibt keine Garantien bei den u.a. Arbeitgebern einen Praktikumsplatz zu erhalten!
  • Autohaus VW Marnet, Sparkasse Oberhessen, DERPART Reisebüro Messerschmidt in FB und BN, Bundespolizei FFM (nur 9MB, nur über Hr. Arndt), Zahnarztpraxis Dres. Mende, Wetteraukreis, Partyrent, Ovag, Buss SMS Center

Bei Fragen, Anregungen und Kritik bitte direkt das BSO Team kontaktieren!

Berufs- und StudienOrientierungs-Team Gleichner, Heege, Arndt

Berufsorientierter Abschluss im Förderschwerpunkt Lernen

Der Berufsorientierte Abschluss (§ 23 VOSB Besondere Vorschriften für den Förderschwerpunkt Lernen) entspricht den Zielsetzungen des Förderschwerpunkts Lernen und schließt den Bildungsgang ab. Er wird im Abschlusszeugnis vergeben, wenn nach erfolgreichem Schulbesuch und einer teamorientierten Projektprüfung eine mindestens ausreichende Gesamtleistung in den Unterrichtsfächern sowie eine mindestens ausreichende Leistung in der Berufsorientierung erbracht wurden. Berufsorientierung wird durch Praxiserfahrungen nachgewiesen. Die hierbei erworbenen Kompetenzen werden als Note ausgewiesen. In Kooperation zwischen Regelschullehrkraft und der BFZ-Lehrkraft wird eine an  schulischen Inhalten  BO-Abschlussprüfung (Deutsch/Mathe/Englisch) erarbeitet.* Ein Abgangszeugnis wird vergeben, wenn die Leistungen nicht oder nicht vollständig erbracht wurden.

Teilnahme am Hauptschulabschluss

  • Schülerinnen und Schüler mit dem Anspruch auf Förderung im Förderschwerpunkt „Lernen“ werden auf Grundlage des Rahmenlehrplanes ihres Bildungsganges unterrichtet und bewertet.
  • Da die Berechnung des Hauptschulabschlusses die Vorleistungen einbezieht (§§ 54-56 VOBGM), muss bei Teilnahme von Schülerinnen und Schülern im Förderschwerpunkt „Lernen“ die Benotung auf Grundlage des Bildungsgangs Hauptschule erfolgt sein.
  • Dies ist mit den betreffenden Schülerinnen und Schülern, in der Klassenkonferenz und mit den Eltern abzustimmen sowie in einem Aktenvermerk
  • Die Unterrichtung nach dem Rahmenlehrplan der Hauptschule wirkt sich – in Tests, Arbeiten und im Zeugnis – für das ganze (Abschluss-) Schuljahr aus.

*siehe BO-Konzept der Solgrabenschule Bad Nauheim

Quelle: > bildungsserver > sonderpädagogik > förderschulformen > schule mit förderschwerpunkt lernen > bo_stufe_abschluss > berufsorientierter abschluss

Curriculum

Jahrgangsstufe 5+6

Praktische Erfahrungszusammenhänge in der Holzwerkstatt und der Hauswirtschaft. Theorie: Wie aus einem Baum ein Möbelstück entsteht. Gesunde Ernährung. Teilnahme am Girls´s/Boy´s day

Jahrgangsstufe 7

Betriebsbesichtigungen zu Arbeitsabläufe im Gesundheitssektor/Einzelhandel. Kennenlernen von Berufsfeldern (Fähigkeiten/Anforderungen). Projekttage an den Beruflichen Schulen am Gradierwerk (Gesundheit, Sozialwesen, Wirtschaft/Verwaltung, Ernährung). Einführung des Berufswahlpasses. Erstellung eines Kompetenzprofils (Kompo 7)

Jahrgangsstufe 8

Betriebsbesichtigungen in der Stadtverwaltung und im Handwerk. Unterricht an der BSG nach eingewählten Themenschwerpunkten (1 Wochentag). Berufsbildungsmesse Chance in Gießen. I am Mint – Einblicke in naturwissenschaftliche Berufe. Betriebspraktikum (14 Tage)

Jahrgangsstufe 9

Betriebsbesichtigungen in der Industrie. Unterricht an der BSG nach eingewählten Themenschwerpunkten (1 Wochentag). Berufsbildungsmesse: Kontaktherstellung zu Firmen und Spezialisten. Berufsinformationszentrum (BIZ) – Berufsfelder und –eignungen vertiefen. Betriebspraktikum (14 Tage)

Jahrgangsstufe 10

Betriebsbesichtigung Bundespolizei in Frankfurt. Bewerbungsworkshop anhand eines Assessment Centers.

Jahrgangsübergreifend

Girl´s und Boy´s Day in allen Jahrgangsstufen. Digitale Schultasche (Erwerb des Europäischen PCFührerscheins. Praxistag in einem ausgewählten Beruf. Digitale Fotografie (AG). Multimedia (WPUUnterricht). Digitale Helden – Erwerb von kritischer Medienkompetenz und Schulung der Grundschüler. Schülerfirma „Sofi“ – Organisation einer Firma (Einkauf, Verkauf, Buchhaltung, Personalmanagement, Kennenlernen von Aktienstrukturen)

I am Mint

Besuch des Buss-SMSCancler in Butzbach

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 der Solgrabenschule haben die Möglichkeit verschiedene Unternehmen zu besuchen. Dort erhalten Sie einen Einblick in die Unternehmen und die MINT-Berufe. Geleitet werden die Besuche von den Auszubildenden der Unternehmen, die gleichzeitig ihre Ausbildung praxisnah vorstellen. Die Auszubildenden wurden zuvor durch das I AM MINT-Projekt als „Azubi-Mentor“ geschult. Ihre Aufgabe besteht darin, den Schülerinnen und Schülern über den heutigen „Unternehmensbesuch“ hinaus bei Fragen zur Berufswahl mit Rat zur Seite stehen.

I AM MINT will mathematisch-technisch begabte Schülerinnen und Schüler für einen Berufsweg im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) gewinnen. Denn gerade in diesen MINT-Berufen steigt die Nachfrage in den kommenden Jahren steil an.

Starke Kooperationspartner der Solgrabenschule sind die ovag-Gruppe, DEV Systemtechnik in Friedberg und Buss-SMS-Cancler in Butzbach.

„I AM MINT passt gut in unser Konzept der Berufsorientierung“, sagt Herr Mathes, Schulleiter der Solgrabenschule. Zum einen biete das Projekt der Schule die Möglichkeit, dauerhafte Kontakte zu den Unternehmen der Region aufzubauen, zum anderen hätten mathematisch-technisch begabte Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, sich einen Eindruck von der Praxis technischer Berufe zu verschaffen. „Mit den Azubi-Mentoren erhalten unsere Schülerinnen und Schüler einen Ansprechpartner, der ihre Sprache spricht. Das gefällt uns besonders gut“, so Herr Mathes abschließend.

Unternehmensbesuch

Kompo 7

Das Kompetenzfeststellungsverfahren Kompo 7 fand im Schuljahr 2015 /2016 zum ersten Mal für unsere Siebtklässler statt. In Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft, gefördert durch das Land Hessen und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, soll dieses Verfahren den Schülerinnen und Schüler einen ersten Einblick in ihre Interessen und Fähigkeiten vermitteln und ihnen eine Unterstützung in der beruflichen Orientierung bzw. bei der Suche nach einem Praktikumsplatz geben. Über einen Selbsteinschätzungsbogen, der das Arbeitsverhalten (Selbstständigkeit, Kreativität, Konzentration, Aufnahmefähigkeit, Problemlösefähigkeit), das Lernverhalten (Zuverlässigkeit, Durchhaltevermögen, Sorgfalt, Verantwortung, Leistungsbereitschaft, Motivation) und das Sozialverhalten (Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Respekt, Konfliktfähigkeit) erfasst, erhalten die Schülerinnen und Schüler erste Eindrücke ihrer Fähigkeiten.

Handlungsbezogene Übungen und Anleitungen in Vierer-Teams vermitteln den Lehrkräften nähere Informationen zu den oben beschriebenen Kompetenzen. Die Lehrkräfte übernehmen über einen längeren Zeitraum die Beobachterrolle ohne selbst unterstützende Maßnahmen oder Hinweise zu geben. Die Aufgabe soll im Team besprochen, geplant und in einem vorgegebenen Zeitrahmen umgesetzt werden. Auch für die Lehrkräfte eine ungewohnte Situation, müssen sie doch sonst eher eine Bewertungseinschätzung zu Schülern vornehmen. Zu den Aufgabenbereichen zählten der Bau einer funktionstüchtigen "Windmühle" oder eine "Kugelbahn" aus vorgegebenen Materialien. Ausnahmslos fanden die über 100 Schülerinnen und Schüler, die an diesem Verfahren teilnahmen, die Aufgaben spannend und motivierend.

In allen 14 Gruppen entstanden sinnvolle Lösungen der Aufgabenstellungen. Andere "Spielformen" erforderten einen respektvollen Umgang, um zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen. Einen langen Gegenstand (z.B. ein Stab) nur auf den Zeigefingern haltend in der Gruppe auf den Boden abzulegen ohne den Kontakt zum Stab zu verlieren, erforderte sehr viel Geduld und den Gemeinschaftsgeist. Beim "Mausefallen-Spiel" wurde viel gelacht. Hier mussten einzelne Teilnehmer "blind" nur durch Ansagen der Gruppenteilnehmer einen Becherparcour durchlaufen ohne dass die Becher umfallen. Auch hier ein achtsamer Umgang mit den Mitschülern gefragt. Abgerundet wurde die Kompetenzfeststellung über einen Allgemeinen-Interessen-Struktur-Fragebogen, der eine Aussage darüber macht, welche schwerpunktmäßigen Interessensfelder zum jetzigen Zeitpunkt vorliegen. Nach Auswertung aller Elemente wurden die Ergebnisse in persönliche Schüler-Elterngespräche durch die beobachtenden Lehrer verbalisiert. Eine schriftliche Dokumentation wurde überreicht. Abschließend kann man sagen, dass es den Schülerinnen und Schülern großen Spaß gemacht hat. So eine Schüleraussage: "Ich wünsche mir im nächsten Schuljahr wieder solche erlebnisreichen Tage."

Das Prinzip der vollständigen Handlung

Durch ganzheitliches Lernen in verschiedenen Themenbereichen erreichen Schülerinnen und Schüler ein besseres Verständnis von komplexen Zusammenhängen.

Informieren, planen, entscheiden, umsetzen, kontrollieren und reflektieren sind dabei richtungsweisende Aspekte. Die Anforderungen an das Weiterarbeiten und Weiterlernen werden aus dem Prozess heraus ersichtlich. Das Ausprobieren individueller Lernwege und Lernergebnisse geben Erkenntnisse über Interessen und Stärken. Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen und Kooperationen eingehen, entwickeln soziale Kompetenzen, insbesondere die der Teamfähigkeit. Damit erreicht das Lernen an sich an Nachhaltigkeit.

Unsere Schule hat sich in ihrer Lernprozesssteuerung diesem Prinzip verschrieben. Unsere Kooperationsschule, die Beruflichen Schulen am Gradierwerk, arbeiten ebenfalls nach diesem Prinzip.

Berufsorientierung der Solgrabenschule - Bundespolizei

Herr Arndt und Herr Gleichner vom Berufs-und Studienorientierungsteam der Solgrabenschule bei der feierlichen Vereidigung von 346 neuen Bundespolizeivollzugsbeamtinnen und Beamten.

Einen ungewöhnlichen dienstlichen Termin der angenehmen Art hatten Herr Arndt und Herr Gleichner vom Berufs-und Studienorientierungsteam der Solgrabenschule.

Auf Einladung des Präsidenten der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main, Herrn Präsident Andreas Jung, nahmen sie mit weiteren Ehrengästen am 11. April 2017 an der Feierlichen Vereidigung von 346 neuen Bundespolizeivollzugsbeamtinnen und Beamten teil.

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