Solgrabenschüler an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

Die erfolgreichen Teilnehmer der Klasse 7b

Der Online-Wettbewerb war noch nie so erfolgreich wie in diesem Jahr. Gut 401.000 Schülerinnen und Schüler machten mit. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerung um mehr als 28.000 TeilnehmerInnen bzw. um mehr als 7 Prozent. Die Solgrabenschule nahm erstmals mit 26 Jugendlichen der Klasse 7b teil. Alle Kinder erhielten Urkunden. Besondere Auszeichnungen und Sachpreise konnten Lina Ruhl, Collien Burkhardt und Nikita Zavodov erreichen.

Wer ist im sozialen Netzwerk "Teenigram" ein Superstar? Kann man aus den komprimierten Aufzeichnungen einer Überwachungskamera Rückschlüsse auf die beobachteten Ereignisse ziehen? Wie viele Minuten braucht der autonome Schneepflug mindestens, um den Weg zu drei Iglus frei zu räumen? Auf welchem Weg verlassen die geschnittenen Hölzer das Sägewerk? Und wie sortiert man mit wenig Umräumen einen neuen Teller in der Spülmaschine ein? Beim Informatik-Biber setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich. Hier wird Interesse für Informatik geweckt, ohne dass Kinder, Jugendliche oder Lehrkräfte Vorkenntnisse besitzen müssen.

Der Mädchenanteil beim Informatik-Biber 2019 liegt mit 177.370 Teilnehmerinnen bei rund 45 Prozent und leicht höher als im vergangenen Jahr. Die Schülerinnen und Schüler der Solgrabenschule waren eifrig dabei und stellten sich den unterschiedlichsten Aufgaben. Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der größte Informatik-Wettbewerb Deutschlands alljährlich neue Rekordzahlen. „Wir danken der Solgarbenschule, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere dem verantwortlichen Koordinator Marc Englert für sein großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Dieses Ziel wurde an der Solgrabenschule mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freut sich der stellvertretende Schulleiter Marc Englert. Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb ist die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and Computational Thinking“, der 2004 in Litauen gestartet wurde. Träger von BWINF und damit auch des Informatik-Biber sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik; gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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